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Krisensorgen stoppen Aufwärtstrend an Schweizer Börse

Der Schweizer Aktienmarkt hat zur Wochenmitte, belastet vom Sorgenkind Eurozone, deutlich schwächer geschlossen.

Vor allem Finanzwerte und zyklische Aktien kamen unter die Räder. Besonders die Lage in Spanien - die Eskalation der Proteste gegen den Sparkurs der Regierung sowie die Autonomiebestrebungen Kataloniens - vermieste den Anlegern die Laune. Auch wegen der Streiks in Griechenland rückte die Eurokrise wieder in den Vordergrund. Die am Nachmittag erhoffte Aufhellung der trüben Stimmung trat nicht ein. Neue Daten zum US-Häusermarkt zeigten einen Rückgang der Zahl verkaufter Neubauten gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent. Experten hatten mit einem Anstieg von 2,2 Prozent gerechnet. Der Swiss Market Index (SMI) sackte im Verlauf des Tages um 1,1 Prozent auf 6'540,41 Punkte ab. Der breitere Swiss Performance Index (SPI) büsste 1,1 Prozent auf 6'044,42 Zähler ein. Insbesondere die Finanzwerte standen unter Druck: Die UBS verlor 4,3 Prozent, die Credit Suisse 4,2 Prozent. Deutlich ins Minus fielen auch die Aktien der Versicherer Swiss Life (-2,8 Prozent), Swiss Re (-2,4), Bâloise (-2,1) und Zurich Insurance (-1,8). Die Konjunktursorgen machten auch den Papieren der zyklischen Firmen ABB, Adecco, Clariant, Holcim, Panalpina und Sulzer zu schaffen. Diese gaben bis 3 Prozent nach. Die Lonza-Aktien gaben nach dem Anstieg vom Vortag 3,1 Prozent nach. Im breiten Markt sackten die Mobiltelefon-Softwarefirma Myriad nach schlechten Halbjahreszahlen um 14,3 Prozent ab. Das Unternehmen hat seinen Verlust verfünffacht und versucht nun, mithilfe eines Wechsels an der Firmenspitze wieder Tritt zu fassen. Die Zollfreiladenkette Dufry büsste nach einer Abstufung durch die UBS 7,9 Prozent ein.

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