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Konzernaufteilung beflügelt Rieter-Aktien

Zürich Die geplante Konzernaufspaltung und ein solides Ergebnis 2010 haben die Aktien der Rieter Holding am Dienstag beflügelt.

An der Schweizer Börse stieg das Wertpapier des Winterthurer Industriekonzerns auf den höchsten Kurs seit mehr als 3 Jahren. Die Rieter-Aktien lagen zwischenzeitlich bei 403 Franken und damit 7,9 Prozent im Plus. Der Titel hat danach einen Teil seiner Gewinne aber bereits wieder abgebaut. Der Winterthurer Konzern hat die Aufteilung in zwei separate Einheiten (Textile, Automotive) bekannt gegeben und mit den Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 die Erwartungen der Analysten übertroffen. Für die Experten der Zürcher Kantonalbank (ZKB) sind die operativen Gewinnzahlen überraschend solide ausgefallen. Stärker als die Geschäftszahlen stehe jedoch die Aufteilung der Unternehmung im Vordergrund. Die Bank Vontobel ist gemäss einem Analyst überzeugt, dass Rieter dabei von der Transparenz und Visibilität profitieren könne. Die Kommentatoren von Wegelin sprechen von einer «Überraschung durch und durch». Zum einen habe der Textilmaschinenbauer und Automobilzulieferer den Turnaround geschafft und zum anderen sei ihm dieser so gut geglückt, dass die Markterwartungen klar übertroffen seien. Genauso überraschend seien auch die Pläne der Aufspaltung, die von den Anlegern begrüsst werden dürften.

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