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Konjunkturforscher erhöhen Wachstumsprognose für Deutschland

Essen Die Konjunkturaussichten in Deutschland haben sich nach Einschätzung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) verbessert.

Die Ökonomen erhöhten ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr von 1,0 auf 1,1 Prozent. Für 2013 erwartet das RWI sogar eine Zunahme des Bruttoinlandprodukts von 2,0 Prozent. Zwar habe sich das internationale Umfeld deutlich eingetrübt. Die wachsende Binnennachfrage werde Deutschland aber vor einem Konjunktureinbruch bewahren, urteilten die Wirtschaftsforscher in ihrer am Donnerstag veröffentlichten Konjunkturprognose. Die Bauinvestitionen und der private Konsum würden der Konjunktur in nächster Zeit kräftige Impulse geben. Im zweiten Quartal werde die Konjunktur dennoch «einen leichten Rückschlag erleiden». Doch würden die niedrigen Zinsen und die steigenden Einkommen schon in der zweiten Jahreshälfte wieder dafür sorgen, «dass die gesamtwirtschaftliche Produktion etwas stärker ausgeweitet wird». Wenn sich 2013 die Lage im Euro-Raum stabilisiere, sei dann mit einem deutlich stärkeren Wachstum zu rechnen. Allerdings sieht das RWI nach wie vor «beträchtliche» Abwärtsrisiken durch die anhaltende Krise in Europa. Auch am Arbeitsmarkt soll es weiter aufwärts gehen. Die Beschäftigung werde weiter steigen, in diesem Jahr langsam, im nächsten Jahr dann stärker, prognostizierten die Experten. Die Inflationsrate soll nicht zuletzt wegen der rückläufigen Preise an den Rohstoffmärkten wieder sinken. Für das laufende Jahr rechnet das RWI mit einem Anstieg der Preise um 1,9 Prozent, für 2013 mit einem Anstieg um 1,7 Prozent.

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