Zum Hauptinhalt springen

Zwingen die «wahren Finnen» die EU in die Knie?

Die EU-Staatsoberhäupter wollen am Wochenende endlich ihren Stabilitätspakt besiegeln. Doch jetzt droht Gefahr aus dem hohen Norden.

Haben gezeigt, wie man sich in Europa mit polarisierenden Ideen durchsetzt: Finnische Band Lordi, Gewinner des Eurovision Song Contest 2006.
Haben gezeigt, wie man sich in Europa mit polarisierenden Ideen durchsetzt: Finnische Band Lordi, Gewinner des Eurovision Song Contest 2006.
AFP

Am Wochenende soll am EU-Gipfel in Brüssel der Stabilitätspakt zur Sicherung des Euro verabschiedet werden. Damit erhoffen sich die europäischen Staatschefs, dass die Wirren um die Einheitswährung endlich aufhören. Worum geht es dabei?

Verschiedene Mitglieder von Euroland – die sogenannten PIIGS-Staaten – sind hoch verschuldet und teilweise technisch bankrott, vor allem Griechenland und Irland. Das hat die Investoren nervös und die Lage an der Währungsfront sehr unsicher gemacht. Um Staatsbankrotte und den Kollaps der Einheitswährung zu verhindern, wurde zunächst in aller Eile ein gigantischer Rettungsschirm aufgespannt. In der Fachsprache heisst er «European financial stability facility (EFSF)». Dieser provisorische Euro-Rettungsschirm soll aber im Laufe von 2013 abgelöst werden von einem stabilen Gebilde, dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM).

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.