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Zwei Schweizer Finanzplätze in den Top Ten

Kompetente Arbeiter, gute Infrastruktur, wenig Korruption: Zürich gehört zu den fünf kompetitivsten Finanzplätzen der Welt. Dies zeigt ein internationales Ranking. Steiler Aufsteiger ist Genf.

In den Top Ten der globalen Finanzzentren: Geschäftsleute an der Genfer Seepromenade.
In den Top Ten der globalen Finanzzentren: Geschäftsleute an der Genfer Seepromenade.
Keystone

Die Schweizer Finanzmetropolen Zürich und Genf sind bei Banken immer beliebter. Sie figurieren im Global Financial Centres Index (GFCI) neu auf den Plätzen fünf und neun. Zürich hat gegenüber dem letzten Jahr einen Platz gutgemacht, Genf hat gar fünf Plätze gewonnen. Den Spitzenplatz belegt die Londoner City, gefolgt von New York, Hongkong und Singapur.

Der GFCI misst die Wettbewerbsfähigkeit von Finanzzentren auf der ganzen Welt. Er wird seit 2007 von der britischen Ideenfabrik Z/Yen Group veröffentlicht. Das Ranking beruht auf verschiedenen Faktoren, die gemäss den Autoren entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit eines Finanzplatzes sind. Dazu gehören beispielsweise die Verfügbarkeit von Fachkräften, die Infrastruktur, der Marktzugang und das Ausmass von Korruption. Zudem berücksichtigt das Rating die Urteile von in der Finanzindustrie beschäftigten Fachkräften.

Wegen der Eurokrise verloren mehrere europäische Städte an Terrain – Paris ist neu auf Platz 29 (minus sieben), Schlusslicht ist Athen auf Rang 77. Aber auch die chinesischen Metropolen Peking und Shanghai sanken in der Gunst der Finanzelite. Chinas Hauptstadt verlor 17 Plätze und ist nun auf dem 43. Rang. Shanghai liegt neu auf Platz 19 (minus 9). Zu den grössten Gewinnern gehören Finanzplätze im nahen Osten: Dubai machte sieben Ränge gut und befindet sich neu auf Platz 22. Abu Dhabi gewann gar zehn Ränge und liegt nun auf Platz 38.

SDA/bh

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