Zum Hauptinhalt springen

Wie man Ghettos in Schweizer Städten verhindert

Die Zuwanderung führt dazu, dass Arbeiter und Familien aus Zentren verdrängt werden. Ist eine soziale Spaltung wie in US-Städten die Folge? Immobilienexperte Dieter Marmet nimmt Stellung.

Allein im laufenden Jahr zieht das Baugewerbe rund 41'000 neue Wohnungen hoch. Trotz ungebremsten Baubooms mangelt es in den grossen Zentren nach wie vor an Wohnraum, einkommensschwache Haushalte geraten dabei ins Abseits. Im Bild: Neubau in Volketswil (ZH).
Allein im laufenden Jahr zieht das Baugewerbe rund 41'000 neue Wohnungen hoch. Trotz ungebremsten Baubooms mangelt es in den grossen Zentren nach wie vor an Wohnraum, einkommensschwache Haushalte geraten dabei ins Abseits. Im Bild: Neubau in Volketswil (ZH).
Keystone

Herr Marmet, solvente, junge Arbeitskräfte aus dem Ausland ziehen gemäss Ihren Daten verstärkt in die Grosszentren der Schweiz. Verdrängen die Zuwanderer hier Schweizer Familien und Schweizer Arbeiter, wie jetzt teils der Eindruck entstanden ist? Tatsache ist, dass in den letzten Jahren viele Ausländer in die Grosszentren zugewandert sind, währenddessen auf der anderen Seite mehr Schweizer weg- als zuzogen. Dass es sich dabei in erster Linie um Familien und Arbeiter handelt, ist eine gut fundierte Vermutung.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.