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Weltbank warnt vor massivem Geldabfluss aus den Schwellenländern

Falls die Zinsen stark steigen sollten, droht in vielen Schwellenländern eine Krise. Damit wäre das von der Weltbank prognostizierte hohe Wachstum der Weltwirtschaft in Gefahr.

An sich zeigt sich die Weltbank optimistisch, was die globale Wirtschaft betrifft, sie sieht aber auch erhebliche Gefahren. Für das laufende Jahr rechnet die Organisation mit einem Wachstum von 3,2 Prozent, während sie für das vergangene Jahr von einem Anstieg des globalen Bruttoinlandprodukts von 2,4 Prozent ausgeht. Für die Jahre 2015 und 2016 wird ein Wachstum auf dem Niveau von 2014 prognostiziert, wie der jüngste Weltwirtschaftsausblick der Weltbank zeigt.

Die Beschleunigung des Wachstums geht vor allem auf die Industrienationen zurück. Die Belastung durch die massiven Sparbemühungen diverser Länder, vor allem in Europa, nehme ab, während sich der Privatsektor weiter erhole. Damit zeichnet sich für die Weltbank ein markanter Wandel ab: In den vergangenen Jahren haben vor allem die Schwellenländer für das Wachstum der Weltwirtschaft gesorgt, während nun auch die Industrieländer wieder dazu beitragen. Dies ist wiederum eine Chance für die Schwellenländer, da durch das Wachstum in der entwickelten Welt die Exporte in Asien und Lateinamerika weiter angekurbelt werden.

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