Zum Hauptinhalt springen

Was im Hirn abläuft, wenn wir Geld riechen

Marktakteure entscheiden, wägen kühl ab und suchen dann nach dem grössten Nutzen, besagt die Wirtschaftstheorie. Das stimmt nicht, wie neuere Studien zeigen.

Selbstüberschätzung, Verdrängung und Herdentrieb: Händler an der Wallstreet.
Selbstüberschätzung, Verdrängung und Herdentrieb: Händler an der Wallstreet.

In der Theorie ist ein Wirtschaftsmensch einfach zu verstehen. Will er Geld anlegen, so betrachtet er mit kühlem Kopf Durchschnittsrenditen, Risiken und Wahrscheinlichkeiten – und fällt schliesslich einen wohlüberlegten Entscheid. Doch die Lebenswirklichkeit zeigt oft etwas anderes: Menschen kaufen Papiere paradoxerweise, wenn sie am teuersten sind, oder sie steigen aus, wenn der Kurs im Keller ist. Was rational gesehen Unsinn ist. Doch offenbar sind die Gefühle manchmal einfach stärker: Der Wirtschaftsmensch hat Angst, etwas zu verpassen, Angst vor dem Absturz, manchmal wird er gierig, hitzig, euphorisch.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.