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Was Finanzexperten vom brisanten S&P-Papier halten

Der Vorwurf der Ratingagentur, die Schweizerische Nationalbank vergrössere das Ungleichgewicht in der Eurozone, gibt zu reden – die Reaktion der SNB auch.

Wies gestern Teile des S&P-Berichts zurück: Die Schweizerische Nationalbank.
Wies gestern Teile des S&P-Berichts zurück: Die Schweizerische Nationalbank.
Keystone
Sagt, die SNB würde mit ihrer Untergrenzenpolitik die Ungleichgewichte in Europa verstärken: Ratingagentur Standard & Poor's.
Sagt, die SNB würde mit ihrer Untergrenzenpolitik die Ungleichgewichte in Europa verstärken: Ratingagentur Standard & Poor's.
Keystone
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Die Nationalbank trage mit ihrer Untergrenzenpolitik zu den Ungleichgewichten in der Eurozone bei, lautete das Fazit einer Analyse der Ratingagentur Standard & Poor's von gestern. Das Papier verfehlte seine Wirkung nicht. «Schweiz finanziert Deutschlands Schulden», titelte «Spiegel online» gestern Abend in grossen Lettern. Die Schweiz treibe die finanzielle Spaltung der Eurozone voran, hiess es weiter in dem Bericht. Immerhin war im brisanten Satz auch das Wort «unabsichtlich» zu finden. Auch andere Medien mit internationaler Leserschaft, zum Beispiel die «Financial Times», schrieben über das S&P-Papier.

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