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Warum Immobilienfonds unter dem Brexit leiden

Der Markt für Kommerzliegenschaften ist in der Krise. Ob er gerettet werden kann, hängt ausgerechnet von den Emotionen der Investoren ab.

Londons Bürotürme schossen zu hoch in den Himmel: Wolkenkratzer The Shard in der Hauptstadt Englands.
Londons Bürotürme schossen zu hoch in den Himmel: Wolkenkratzer The Shard in der Hauptstadt Englands.
Reuters

Für Investoren britischer Immobilienfonds wird es allmählich eng. Die Zahl derjenigen Fonds, die Rückkäufe von Fondsanteilen und die Auszahlung des investierten Kapitals verweigern, hat sich seit Dienstag auf sechs verdoppelt. Nach Schätzungen von Experten ist damit mehr als die Hälfte der gesamten Fondsvermögen von rund 25 Milliarden Pfund, die in kommerziell genutzte Liegenschaften in Grossbritannien investiert sind, «eingefroren». Mit dieser notfallmässigen Überbrückungsmassnahme schützen sich die Immobilienfonds gegen eine Liquiditätsverknappung als Folge einer Häufung von Rückzahlungen. Zugleich wollen sie die gewonnene Zeit nutzen, um Immobilien aus ihren Anlagebeständen zu verkaufen; mit diesen Erlösen können sie dann die Rückkäufe von Fondsanteilen finanzieren.

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