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«Währungskrieg» geht in die nächste Runde

Letzte Woche warnte der brasilianische Finanzminister vor einem globalen Währungskrieg. Jetzt plant das Land Abwehrmassnahmen. Andere könnten dem Beispiel folgen.

Vor einer Woche hat er vor einem «Währungskrieg» gewarnt, jetzt will er reagieren: Brasiliens Finanzminister Guido Mantega (links), hier zusammen mit Präsident Lula da Silva (rechts) an einem G20 Gipfel.
Vor einer Woche hat er vor einem «Währungskrieg» gewarnt, jetzt will er reagieren: Brasiliens Finanzminister Guido Mantega (links), hier zusammen mit Präsident Lula da Silva (rechts) an einem G20 Gipfel.
Keystone

Die Angst vor einem drohenden «Währungskrieg» bekommt ständig neue Nahrung. Letzte Woche hat der brasilianische Finanzminister Guido Mantega vor einem solchen gewarnt. Seine Sorge: Eine weitere Aufwertung der Landeswährung Real vor allem gegenüber dem Dollar. Um das zu verhindern, plant Brasilien laut «Financial Times» die bereits bestehende Steuer auf Finanztransaktionen von 2 Prozent auf 4 Prozent zu erhöhen, um übermässige Kapitalimporte ins Land zu behindern.

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