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Unspektakulär, aber solide

Das Resultat der Credit Suisse ist von einer Wiederauferstehung des Investmentbankings geprägt. Doch das hat man von ihr auch so erwartet. Als stabiler Pfeiler erweist sich aber eine andere Abteilung.

Den grossen Überraschungseffekt – wie gestern die UBS – hat die Credit Suisse mit ihrem Resultat heute nicht geliefert. Gleichwohl ist das Ergebnis solide. Vor allem dasjenige der Investmentbank, das mit einem Gewinnbeitrag vor Steuern von 1,343 Milliarden Franken den grössten Anteil am Resultat ausmacht. Die Bank hat sich damit deutlich vom Taucher im Vorquartal erholt, der damals die Märkte herb enttäuscht und die Aktie der Grossbank auf Talfahrt geschickt hatte. Der Vorsteuergewinn fiel damals mit 558 Millionen weniger als halb so hoch aus wie im vergangenen Quartal.

Doch überrascht hat die Credit Suisse mit ihrem Gewinn im Investmentbanking dennoch nicht. Er wurde im Gegenteil fast genauso hoch erwartet. Das liegt auch daran, dass sich das vorletzte und das letzte Quartal schwer vergleichen lassen, weil das Investmentbanking bei allen Banken vor allem zum Jahresauftakt jeweils am stärksten brummt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal glänzt denn das heute präsentierte Resultat der Investmentbank leicht weniger, damals hat die Credit Suisse vor Steuern 1,794 Milliarden Franken im Investmentbanking verdient.

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