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Tiefrot an der Schweizer Börse

Angeführt von den Pharmaschwergewichten Roche und Novartis notieren die Aktienkurse deutlich tiefer. Zurückgestuft wurden auch die Papiere der Grossbank UBS.

An der Schweizer Börse sind die Kurse am Dienstag deutlich gesunken. Bereits im frühen Handel wurde der Leitindex SMI vor allem durch die Verkäufe von Aktien der Index-Schwergewichte Novartis und Roche belastet, nachdem Morgan Stanley die Aussichten für die Pharmabranche insgesamt heruntergestuft hatte.

Im Tagesverlauf drückten dann schlechte Konjunkturdaten aus Deutschland und eine gesenkte Prognose des Weltwährungsfonds (IWF) auf die Stimmung der Anleger. Der Swiss Market Index (SMI) schloss 1,85 Prozent tiefer auf 8561,99 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) sank um 1,77 Prozent auf 8432,55 Punkte. Von den 30 wichtigsten Aktien schlossen 29 im Minus und einzig Transocean im Plus.

Von den Einbussen des SMI gingen etwa zwei Drittel auf das Konto der Index-Schwergewichte Novartis (-3,2 Prozent) und Roche (-2,8 Prozent). Auch Actelion-Aktien (-2,6 Prozent) wurden verkauft.

Zyklische Titel und UBS unter Druck

Der Aktienkurs von Adecco stand ebenfalls stark unter Druck (-3,1 Prozent). Hier dürfte der negative Ausblick des IWF für den Hauptmarkt Frankreich der ausschlaggebende Faktor gewesen sein.

Im Finanzsektor sank der Wert der UBS-Titel (-1,7 Prozent) deutlich. Neben den Steuerstreitigkeiten in Frankreich habe auch eine Rückstufung der Grossbank-Titel durch Analysten den Kurs belastet, hiess es im Handel. Julius-Bär-Titel (-1,4 Prozent) verloren ebenfalls stark an Wert.

Im breiten Markt legte der Aktienkurs des Pharmaunternehmens Bachem nach Neuigkeiten zu einer Kooperation um 2,7 Prozent zu. Die Aktien des Solarindustrie-Zulieferers Meyer Burger (-2,7 Prozent) knüpften an die Abgaben des Vortages an. Der Antrag auf Gläubigerschutz des US-Mitbewerbers GT Advanced Technologies hatte allgemein einen Kursrutsch bei Solartiteln ausgelöst.

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