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Staatsanleihen: Wie ein Zins den Untergang besiegeln kann

Gewöhnlich stehen die Aktienkurse im Vordergrund von Berichten aus der Wirtschaft. Doch jetzt zittert die Wirtschaftswelt wegen der Rendite italienischer Staatsanleihen. Redaktion Tamedia erklärt warum.

Der Staat sammelte Geld bei willigen Gläubigern ein und gab dafür diese Papiere aus: Italienische Staatsanleihen aus den 70er-Jahren.
Der Staat sammelte Geld bei willigen Gläubigern ein und gab dafür diese Papiere aus: Italienische Staatsanleihen aus den 70er-Jahren.

Was besagen Renditen von Staatsanleihen? An die Berichterstattung über Aktienmärkte hat man sich gewöhnt. Aber im Zuge der Eurokrise dominieren immer mehr Berichte über die weniger bekannten Anleihen die Schlagzeilen. Ganz besonders gestern.

Als die Rendite zehnjähriger italienischer Staatsanleihen am Mittwoch im Maximum einen Wert von knapp unter 7,5 Prozent erreicht haben, war allen geübten Marktbeobachtern klar: Jetzt hat die Eurokrise einen Punkt erreicht, der nicht nur für die Gemeinschaftswährung den raschen Untergang bedeuten kann. Der Prozentsatz zeigt auch an, dass die ganze Finanzbranche Europas vom Zusammenbruch bedroht ist.

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