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Sperren gegen den schwarzen Schwan

Den Handel aussetzen oder die Börse bis zum nächsten Tag schliessen: Die US-Börsenbetreiber wollen Sicherheitsventile einbauen, um das Risiko plötzlicher Zusammenbrüche des Aktienhandels zu limitieren.

Trader an der New Yorker Aktienbörse: Mit Handelssperren sollen in der Zukunft panische Auf und Abs reduziert werden.
Trader an der New Yorker Aktienbörse: Mit Handelssperren sollen in der Zukunft panische Auf und Abs reduziert werden.
Keystone

Es war kein einzelner Handelsauftrag, es war keine missbräuchliche Manipulation, es war auch kein Tippfehler. So lautet das vorläufige Ergebnis von vertieften Analysen der Betreiber von sechs führenden amerikanischen Handelsplattformen.

Das panische Auf und Ab an jenem Donnerstagnachmittag war demzufolge das Resultat mehrerer Vorfälle, die für sich allein keinen Kollaps verursachen sollten – im Zusammenspiel aber das Handelssystem während 20 Minuten lahm legten und 700 Milliarden Dollar (an Papiervermögen) vernichteten. Die Nasdaq-OMX-Gruppe teilte gestern mit, weder eine bestimmte Fehlmanipulation noch eine entscheidende Systemschwäche gefunden zu haben.

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