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Sparwut in Europa

Italien will sein Budgetdefizit um 24 Milliarden Euro reduzieren. Dafür sollen unter anderem die Gehälter von Staatsangestellten eingefroren, das Rentenalter angehoben und die Einkommen von Spitzenverdienern gekappt werden. Regionalregierungen sollen Kreisen zufolge etwa 13 Milliarden Euro bei ihren Ausgaben 2011/2012 einsparen. Bis 2012 soll so das Haushaltsdefizit auf 2,7 Prozent gedrosselt werden.
Die Regierung unter Jose Luis Rodriguez Zapatero will binnen drei Jahren den Haushalt um insgesamt 65 Milliarden Euro entlasten. Dafür werden die Löhne im öffentlichen Dienst gekürzt und die Sozialausgaben zurückgefahren. Zudem ist eine Reichensteuer im Gespräch. Dadurch soll das Haushaltsdefizit in diesem Jahr auf 9,3 Prozent gesenkt werden.
Irland ist bei seinen Sparanstrengungen bereits weiter als andere Staaten vorangekommen. Allein in diesem Jahr sollen vier Milliarden Euro eingespart werden, in den beiden folgenden Jahren jeweils drei Milliarden. Dazu werden unter anderen die Löhne im öffentlichen Dienst gekürzt und Steuern erhöht. Bisherigen Prognosen von Ökonomen zufolge wird das irische Budgetdefizit in diesem Jahr bei 11,5 Prozent der Wirtschaftsleistung und damit weit über der Maastricht- Grenze von drei Prozent liegen.
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SDA/jak