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Schweizer lassen sich Griechenlandreisen nicht verderben

Generalstreik, Gewalt und Sparwut: Der Mittelmeerstaat macht derzeit keine guten Schlagzeilen. Als Reiseziel lockt er dennoch.

Was kümmert Reisende Griechenlands Schuldenkrise? Eine Touristin taucht an einem Strand des Mittelmeerstaates.
Was kümmert Reisende Griechenlands Schuldenkrise? Eine Touristin taucht an einem Strand des Mittelmeerstaates.
Reuters

Das Ferienland am Mittelmeer gehöre immer noch zu den beliebtesten Reisezielen, hiess es am Mittwoch bei verschiedenen Reiseveranstaltern. Seit ein paar Tagen nähmen die Buchungen für Griechenland allerdings etwas ab, sagte Kuoni-Sprecher Peter Brun auf Anfrage. Die Profiteure der Verunsicherung seien Spanien und seine Inseln, Zypern sowie die Türkei.

Keine Auswirkungen der Griechenland-Krise spüren bisher Hotelplan Suisse und Tui Suisse. Der Buchungsstand sei auf dem Vorjahresniveau, sagte Tui-Sprecher Roland Schmid. «Die Reisenden bringen die Staatsverschuldung nicht mit den privaten Ferienanbietern in Verbindung», begründet er die Bilanz.

Kommen die Schnäppchenjäger zum Zug?

Vom lahmgelegten Flugverkehr am Mittwoch waren weder Kunden bei Kuoni, Tui noch Hotelplan betroffen. «Momentan sind rund 20 unserer Kunden in oder um Athen unterwegs», sagte Hotelplan-Sprecherin Prisca Huguenin-dit-Lenoir. Die meisten Schweizer Touristen verbrächten ihre Ferien allerdings auf den griechischen Inseln, wo von der Krise nicht viel spürbar sei.

Aus diesem Grund blicken die Reiseveranstalter auch optimistisch in den Sommer: «Wenn die Flüge gewährleistet bleiben, sind Ferien auf den griechischen Inseln ohne Probleme möglich», hielt Brun fest. Einen Vorteil könnte die Schuldenkrise indes für Schnäppchenjäger bringen: Sollte die Nachfrage nach Ferien in Griechenland deutlich sinken, wird das Angebot an Last-Minute-Angeboten entsprechend steigen.

SDA/cpm

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