Zum Hauptinhalt springen

Schweizer erwarten düstere Zeiten

Die Menschen im Land machen sich grosse Sorgen um ihre Arbeitsplätze und ihren Wohlstand. Das ist gefährlich – denn die Kauflaune der Bürger ist für die Wirtschaft besonders wichtig.

Der Konsumindikator der UBS, den die Rechercheabteilung der Bank monatlich veröffentlicht, ist abgesackt. Er sank Ende Juli um 0,23 Punkte auf 1,29 Punkte – so tief wie seit Dezember 2009 nicht mehr. Der Indikator setzt sich zusammen aus subjektiven Einschätzungen von Konsumenten und Detailhändlern zur Wirtschaftslage sowie aus Zahlen zum tatsächlichen Konsumverhalten.

Dabei fällt auf: Während faktisch immer noch viele Neuwagen gekauft und Hotelübernachtungen gebucht werden, äussern die befragten Konsumenten und Detailhändler düstere Gefühle zur Wirtschaftslage. «Die Menschen sind subjektiv schlechter gestimmt, als sie es aufgrund der aktuellen Lage sein müssten», sagt UBS-Ökonom Caesar Lack. Die Menschen sorgen sich zwar, geben aber gleichzeitig fleissig Geld aus.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.