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Schicksalsstunden für Griechenland

In diesen Stunden sind sie unterwegs nach Berlin: Die obersten Männer von Euro-Zentralbank und Währungsfonds. Sie wollen das deutsche Parlament überzeugen, für Athen zu zahlen.

Jean-Claude Trichet reist aus Frankfurt an. Dominique Strauss-Kahn aus Washington. Der Vorsitzende der Europäischen Zentralbank EZB und der Chef des Internationalen Währungsfonds IWF, beides Franzosen, sollen kurz vor dem Mittag in Berlin eintreffen, wie verschiedene Nachrichtenagenturen berichten.

Ihre Mission: Trichet und Strauss-Kahn sollen die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und den deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble überzeugen, dem gemeinsamen Hilfspaket der 15 Euro-Staaten für Griechenland zuzustimmen. 30 Milliarden Euro wollen die Länder gemeinsam aufbringen, acht Milliarden davon entfallen auf Deutschland. Dazu schiesst der IWF zusätzliche 15 Milliarden hinzu. Laut der ARD soll es bei dem Vierertreffen darum gehen, «das weitere Vorgehen abzustimmen». Will wohl heissen: Trichet, Strauss-Kahn, Merkel und Schäuble sollen geeint auftreten, wenn es später am Tag darum geht, das Parlament zu überzeugen.

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