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Risiko einer Immobilienblase geht zurück

Tiefere Verschuldung, stagnierende Preise: Die Gefahr einer Blase auf dem Immobilienmarkt ist leicht gesunken.

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Die Übersicht: Die Karte der UBS zeigt, wo die Gefahrenregionen liegen. (4. Mai 2016)
Die Übersicht: Die Karte der UBS zeigt, wo die Gefahrenregionen liegen. (4. Mai 2016)
www.ubs.com

Die Bedrohung einer Blase auf dem Schweizer Immobilienmarkt ist weiterhin gross, hat Anfang Jahr aber leicht abgenommen. Die Gründe: Die Eigenheimpreise stagnierten im ersten Quartal nominal, gleichzeitig wurde das Wachstum der Haushaltsverschuldung gebremst.

Die ausstehenden Hypothekarkredite der Haushalte fielen im Vergleich zum Vorjahr mit 2,9 Prozent auf den tiefsten Stand der vergangenen 15 Jahre, wie die UBS am Mittwoch mitteilte. Die anhaltend schwache Einkommensentwicklung verhinderte jedoch vorerst eine deutlichere Abnahme der Ungleichgewichte auf dem Wohnimmobilienmarkt.

Index bleibt im Risikobereich

Der UBS-Immobilienblasenindex sank im ersten Quartal 2016 auf 1,38 Indexpunkte von 1,41 Punkten im Vorquartal. Damit bleibt der Index weiterhin im Risikobereich – das ist die zweithöchste Gefahrenstufe des Index. Ab einem Wert von 2 würde die UBS von einer Blase sprechen.

Zum Rückgang der Hypothekarverschuldung kommt noch ein weiterer Faktor dazu: Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen als Investitionsobjekte nahm zu Beginn des Jahres ab.

(SDA)

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