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Portugal entdeckt neues Haushaltsloch

Die neue Regierung in Lissabon verschärft den Sparkurs des Landes erneut. Denn im Budget fand man zuvor ein unerwartetes Loch.

Neue Hiobsbotschaft aus Portugal: Premierminister Pedro Passos Coelho (rechts) und Finanzminister Vitor Gaspar im Parlament in Lissabon. (1. Juli 2011)
Neue Hiobsbotschaft aus Portugal: Premierminister Pedro Passos Coelho (rechts) und Finanzminister Vitor Gaspar im Parlament in Lissabon. (1. Juli 2011)
Reuters

Der portugiesische Ministerpräsident Pedro Passos Coelho hatte gestern schlechte Nachrichten für seine Landsleute. Zusätzliche Einsparungen seien nötig, um ein erst in diesem Monat entdecktes Haushaltsloch in Höhe von rund zwei Milliarden Euro zu stopfen.

Rund 1,25 Milliarden Euro kämen von einer bereits beschlossenen Sondersteuer. Die restliche Summe müsse durch weitere Sparschritte aufgebracht werden. Dazu würden Ausgabenkürzungen in der öffentlichen Verwaltung und bei staatlichen Unternehmen gehören. Zugleich betonte Coelho, Portugal werde bis Jahresende seine Haushaltsziele erreichen.

Portugal muss sein Haushaltsdefizit in diesem Jahr auf 5,9 Prozent der Wirtschaftsleistung reduzieren von 9,2 Prozent im Vorjahr. Im Gegenzug erhält das hoch verschuldete Land Finanzhilfen von insgesamt 78 Milliarden Euro von der Europäischen Union und dem Internationalem Währungsfonds (IWF).

SDA/rub

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