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Portugal bleibt auf Ramsch-Niveau – Finnland droht Abstufung

Die Ratingagentur Fitch lässt Portugal weiter auf Heraufstufung warten. Finnland dagegen muss gemäss S&P mit einer schlechteren Bewertung rechnen.

Es geht wieder aufwärts: Portugals Ausblick für die Kreditwürdigkeit sei positiv. (12. März 2015) Bild: AP Photo/Francisco Seco
Es geht wieder aufwärts: Portugals Ausblick für die Kreditwürdigkeit sei positiv. (12. März 2015) Bild: AP Photo/Francisco Seco

Portugal muss weiter auf die Wiederaufnahme in den Klub der angesehenen Gläubigerländer warten. Die US-Ratingagentur Fitch beliess am Freitag die Bewertung der Kreditwürdigkeit des Euro-Landes auf «BB ». Damit bleibt Portugal im Ramsch-Bereich.

Um den Ramsch-Status, den konservative Anleger meiden, zu verlieren, müsste Portugal um eine Stufe heraufgesetzt werden. Darauf kann sich sich Portugal indes Hoffnung machen: Der Ausblick für die Kreditwürdigkeit ist laut Fitch «positiv» und damit eine Heraufstufung in absehbarer Zeit möglich.

Die Einstufungen spiegelten die schrittweise Rückkehr der portugiesischen Wirtschaft zu einem Gleichgewicht wieder, hiess es in der Begründung der Ratingagentur. Strukturelle Reformen beispielsweise auf dem Arbeitsmarkt unterstützten dies. Dank der Erholung dürfte die Defizitquote des Staates 2015 auf leicht unter drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts sinken.

Finnische Volkswirtschaft schrumpfte

Finnland dagegen droht eine schlechtere Bonitätsnote von Standard & Poor's (S&P). Die Ratingagentur teilte am Freitag mit, den Ausblick für ihre Bewertung auf «negativ» gesenkt zu haben. Als Grund nannten die S&P-Experten trübe Aussichten für die Konjunkturentwicklung.

Im zweiten Quartal war die finnische Volkswirtschaft geschrumpft - als einzige in Europa. S&P bewertet die Kreditwürdigkeit des Landes derzeit mit der Note «AA ». Die Wahrscheinlichkeit einer Herabstufung in den kommenden beiden Jahren bezifferte die Agentur auf rund 30 Prozent.

SDA/hae

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