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Pekings Angst vor der Immobilienblase

China verschärft den Kampf gegen Immobilienspekulanten und unterzieht seine Banken einem Stresstest.

Baufieber: Modelle an einer Immobilienmesse in chinesischen Shenyang.
Baufieber: Modelle an einer Immobilienmesse in chinesischen Shenyang.

Die Kreditinstitute müssen nach dem Willen der Aufsichtsbehörde CBRC prüfen, ob sie mit stark sinkenden Immobilienpreisen in ausgewählten Städten zurechtkommen. Gemäss Experten sieht das Szenario einen Rückgang um die Hälfte vor. Dazu kommen verschärfte Regeln für Investoren, die sich eine dritte Immobilie kaufen wollen.

In den Städten Peking, Shanghai, Shenzhen und Hangzhou sollen diese Käufer keine Kredite mehr erhalten. Damit gibt die Regierung ein deutliches Signal, die Immobilienpreise im Zaum zu halten.

Dramatische Auswirkungen für die weltweite Konjunktur

Ein früherer Stresstest hat ergeben, dass Chinas Banken fallende Immobilienpreise ohne grösseren Schaden überstehen können. «Jetzt folgt eine zweite Runde», sagte David Ng von der Royal Bank of Scotland. Die CBRC war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Die Regierung in Peking versucht seit längerem, den Anstieg der Immobilienpreise zu dämpfen. Es wird befürchtet, dass in einigen Regionen bereits eine Blase entstanden ist, deren Platzen dramatische Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaft und die weltweite Konjunktur hätte.

SDA/jak

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