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Öl statt Aktien

Das Schwarze Gold als reine Geldanlage hat an Bedeutung gewonnen. Mit entsprechenden Konsequenzen.

Lautes Schreien für den besten Ölpreis: Händler an der New York Mercantile Exchange, der Warenterminbörse im Big Apple.
Lautes Schreien für den besten Ölpreis: Händler an der New York Mercantile Exchange, der Warenterminbörse im Big Apple.
Keystone

Rekordhohe Ölpreise führen regelmässig zu einem Glaubenskrieg unter Ökonomen. Um diesen Streit zu verstehen, muss man eine wichtige Unterscheidung machen: Es gibt nicht einen, sondern zwei Ölmärkte, nämlich den Spot- und den Futuresmarkt. Am Spotmarkt wird zu einem aktuellen Tageskurs gehandelt, mit anderen Worten: Dort kauft man Öl ein wie Lebensmittel beim Detailhändler. Am Futuresmarkt hingegen treffen Käufer und Verkäufer Abkommen darüber, wie sie zu einem vereinbarten Zeitpunkt eine vereinbarte Menge Öl zu einem vereinbarten Preis austauschen wollen. Dazu benützen sie Futures genannte Derivate.

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