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«Nun erleben wir eine Korrektur»

Seit Anfang Monat sinken die Börsenkurse in der Schweiz, aber auch weltweit. Ein kurzfristiges Tief oder der Beginn einer länger anhaltenden Krise? Einschätzungen eines Experten.

Minus 3,7 Prozent in der Schweiz, minus 4,6 in Deutschland und minus 3,6 in Japan: Seit Monatsbeginn haben die Börsenkurse weltweit deutlich nachgegeben. Dies, nachdem sie über die Sommermonate hinweg – bis auf einen Dämpfer im August, auf dem Höhepunkt der Ukrainekrise – immer weiter nach oben geklettert waren. Müssen sich die Anleger also auf eine länger anhaltende Krise einstellen?

ZKB-Chefökonom Anastassios Frangulidis führt die schlechten Zahlen auf zwei Entwicklungen zurück. Einerseits seien die Anleger enttäuscht von der Europäischen Zentralbank (EZB): «Sie hatten eine klare Ansage erwartet, wie die EZB ihre Bilanz ausweiten will. Doch das Ankaufprogramm, das die Zentralbank letzte Woche präsentierte, lässt einige Fragen offen.» Andererseits reagierten die Märkte auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der Eurozone. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wirtschaftsprognose für Europa deutlich gesenkt, er warnt vor einer erneuten Rezession.

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