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Notenbanker sinnieren über Libor-Alternative

Als Reaktion auf die Manipulationsversuche wollen die Spitzen der Währungshüter im September in Basel das Thema aufgreifen. Eine Abkehr vom global wichtigsten Referenzzins wäre mit einem horrenden administrativen und juristischen Aufwand verbunden.

Stösst eine Libor-Diskussion an: Mervyn King von der Bank of England.
Stösst eine Libor-Diskussion an: Mervyn King von der Bank of England.
Keystone

In den Notenbanken der entwickelten Welt hat ein Meinungsbildungsprozess darüber eingesetzt, wie die tägliche Festsetzung des Libor – und seiner Pendants Euribor und Tibor in Europa respektive Japan – verlässlicher, glaubwürdiger und weniger manipulationsanfällig erfolgen könnte. Auch wird verstärkt über Alternativen zum weltweit wichtigsten Referenzzinssatz, der London Interbank Offered Rate, nachgedacht. Die Währungshüter reagieren damit auf jahrelange Versuche, den Libor durch Absprachen zu beeinflussen, an denen sich allem Anschein nach Derivatehändler sowie andere Beschäftigte verschiedener Banken beteiligt hatten.

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