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Mehr Lohnabzug ab 2011

Wegen der Mutterschaftsentschädigung mit Start ab nächstem Jahr müssen Arbeitnehmer und Arbeitgeber höhere Beiträge an die entsprechende Versicherung abliefern.

Die Mutterschaftsversicherung schlägt aufs Portemonnaie: Der EO-Abzug wird von 0,3 auf 0,5 Prozent angehoben.
Die Mutterschaftsversicherung schlägt aufs Portemonnaie: Der EO-Abzug wird von 0,3 auf 0,5 Prozent angehoben.
Keystone

Der Bundesrat hat am Freitag beschlossen, den Satz bei der Erwerbsersatzordnung (EO) von heute 0,3 auf 0,5 Lohnprozente anzuheben. Damit werden die zusätzlichen Ausgaben für die neue Mutterschaftsentschädigung gedeckt, die Mitte 2005 eingeführt worden ist. Dadurch sanken die Reserven des EO-Fonds unter den gesetzlichen Mindeststand, was nun die Erhöhung des Beitragssatzes unumgänglich macht.

Diese wird je hälftig von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Nach Angaben Eidg. Departements des Innern wird der Fonds voraussichtlich Ende 2015 wieder über die gesetzlich vorgeschriebenen Reserven verfügen. Dann will der Bundesrat die Situation neu beurteilen.

Drei Jahre verspätet

Die Erhöhung kommt drei Jahre später als ursprünglich angenommen. Die Reserven reichten länger, weil die Mutterschaftsentschädigung ein halbes Jahr hinausgeschoben wurde und die Einnahmen der EO wegen der guten Wirtschaftsentwicklung in den vergangenen Jahren höher aus als erwartet ausgefallen waren.

SDA

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