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Italien verdient Milliarden mit Verkauf von Anleihen

Die Nachfrage nach italienischen Staatsanleihen ist gross. Das Land konnte Papier im Wert von fast fünf Milliarden Euro veräussern. Die Zinssätze sind aber so hoch wie schon lange nicht mehr.

Versteigerte bereits Schuldverschreibungen: Silvio Berlusconi im Gespräch mit dem luxemburgischen Premier Jean-Claude Juncker. (23. Juni 2011)
Versteigerte bereits Schuldverschreibungen: Silvio Berlusconi im Gespräch mit dem luxemburgischen Premier Jean-Claude Juncker. (23. Juni 2011)
Keystone

Italien hat Staatsanleihen im Wert 4,96 Milliarden Euro verkauft. Für die Papiere mit Laufzeiten zwischen fünf und 15 Jahren musste es den Investoren jedoch erheblich höhere Zinsen anbieten.

Die Anleihen mit einer Laufzeit von 5 Jahren werden mit 5,9 Prozent verzinst, dem höchsten Satz seit Einführung des Euros. Bei der letzten Auktion dieser Papiere am 15. Juni lag der Zins noch bei 3,9 Prozent. Für Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 15 Jahren wird ein Zins von 4,93 Prozent gezahlt, das ist der höchste Satz seit Juni 2008.

Die Papiere wurden gut gezeichnet, in einigen Fällen besser als in den letzten Monaten. Der Verkauf der Papiere lege nahe, dass die Nachfrage nach italienischen Staatsanleihen stark bleibe, schrieb die Analystin beim Finanzdienstleister Unicredit, Luca Cazzulani. Bei einer Auktion zwölfmonatiger Schuldverschreibungen hatte Italien in dieser Woche bereits 6,75 Milliarden Euro eingenommen.

dapd/kpn

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