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In den USA erodieren die Löhne

Die Einkommen in den USA fielen innerhalb von einem Jahr um fast sieben Prozent. Laut einem Bericht sind sie nach der Wirtschaftskrise stärker gefallen als noch während der Rezession selbst.

«Habe meine Arbeit verloren und zwei Kinder zu ernähren»: Ein Mann sammelt Geld an einer Strassenkreuzung in Miami. (10. September 2010)
«Habe meine Arbeit verloren und zwei Kinder zu ernähren»: Ein Mann sammelt Geld an einer Strassenkreuzung in Miami. (10. September 2010)
Keystone

Das durchschnittliche Haushaltseinkommen in den USA fiel von Juni 2009 – als die Rezession offiziell endete – bis Juni dieses Jahres inflationsbereinigt um 6,7 Prozent auf 49'909 Dollar (rund 46'000 Franken). Dies zeige eine Untersuchung zweier ehemaliger Mitarbeiter der US-Volkszählungsbehörde, berichtete die «New York Times» gestern Abend auf ihrer Internetseite.

Während der Wirtschaftskrise, die von Dezember 2007 bis Juni 2009 andauerte, sank das Durchschnittseinkommen der Haushalte der Untersuchung zufolge nur etwa halb so schnell – nämlich um 3,2 Prozent. Im vergangenen Monat hatte eine offizielle Studie der Volkszählungsbehörde bereits ergeben, dass die Armutsrate in den USA im Jahr 2010 deutlich von 14,3 auf 15,1 Prozent in die Höhe geklettert war, den höchsten Wert seit 1993.

AFP/rub

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