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Griechenland steuert auf die nächste Krise zu

Das hat Europa noch gefehlt: Das griechische Hilfsprogramm droht wegen Streits der Kreditgeber auf Grund zu laufen. Und die Regierung in Athen liebäugelt mit Neuwahlen, um sich aus der Verantwortung zu stehlen.

Der wolkenlose Himmel über dem Athener Pantheon-Tempel trügt: Griechenland gerät einmal mehr in unruhiges Fahrwasser, und womöglich stehen baldige Neuwahlen an.
Der wolkenlose Himmel über dem Athener Pantheon-Tempel trügt: Griechenland gerät einmal mehr in unruhiges Fahrwasser, und womöglich stehen baldige Neuwahlen an.
Marko Djurica, Reuters

Als hätte die EU mit Brexit und den anstehenden Wahlen in Frankreich, den Niederlanden und Deutschland nicht schon genug Unwägbarkeiten vor Augen: Vieles spricht dafür, dass 2017 auch der Krisenherd Griechenland für neue Eruptionen sorgen und den europäischen Zusammenhalt auf eine weitere Probe stellen wird. Dass die Regierung von Alexis Tsipras mit Brüssel über Kreuz liegt, daran hat man sich gewöhnt. Doch inzwischen tragen nun auch die EU und der Internationale Währungsfonds (IWF), die beiden wichtigsten Kreditgeber Griechenlands, ihre Differenzen über die Rettungsbemühungen für das krisengeschüttelte Land in aller Öffentlichkeit aus.

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