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Gewalt in Libyen: Ölpreis steigt – asiatische Börsen eröffnen schwach

Die Ölpreise haben heute kräftig angezogen. Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete im frühen Handel 103,64 Dollar. Das waren 1,12 Dollar mehr als am Freitag. Auch die Börsen Asiens reagierten.

Libyen ist einer der grössten Erdölproduzenten: Raffinerie in Mellitah.
Libyen ist einer der grössten Erdölproduzenten: Raffinerie in Mellitah.
Keystone

Nicht nur das Fass der Nordseesorte Brent wurde teurer. Auch der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte WTI zur Lieferung im März legte deutlich um 1,18 Dollar auf 87,38 Dollar zu. Händler begründeten den Schub mit den anhaltenden Unruhen in vielen arabischen Ländern.

Insbesondere das ölreiche Libyen steht nun im Mittelpunkt des Interesses. Libyen ist auch Mitglied der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC). Da das Land über reiche Erdölvorkommen verfügt, erfolgten 70 % der BIP-Entstehung im Bereich Erdöl und Erdgas.

Unruhen verleiten zu Gewinnmitnahmen

Die politischen Unruhen in der arabischen Welt haben die Anleger in Asien zu Wochenbeginn zu Gewinnmitnahmen veranlasst. Die Aktienmärkte in Fernost tendierten am Montag überwiegend schwächer. Dank Schnäppchenjägern konnte die Börse in Tokio ein minimales Plus verzeichnen. Börsianer hielten sich auch wegen des langen Wochenendes in den USA zurück. Dort bleiben die Börsen wegen eines Feiertages am Montag geschlossen.

In Tokio ging der Nikkei-Index der 225 führenden Werte mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent bei 10'857 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix-Index legte ebenfalls 0,1 Prozent zu und lag bei 974 Zählern. In Hongkong, Korea, Singapur und Taiwan gingen die Kurse nach unten. Die Börse in Shanghai trieben Ölaktien nach oben. Sie profitierten von höheren Benzinpreisen in China.

Exportwerte sind die grössten Verlierer

In Tokio gehörten Exportwerte zu den grössten Verlierern. Die Aktien des Elektronikkonzerns Toshiba gaben knapp ein Prozent nach. Die Papiere des Rivalen Hitachi büssten 1,2 Prozent ein. Der Autobauer Honda verbuchte einen Kursrückgang von 0,8 Prozent.

SDA/pbe

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