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«Genau so wird es nicht funktionieren»

Politiker von Merkel bis Lagarde fordern eine Bankenunion. Braucht Europa das wirklich? Ja, sagt Bankenprofessor Hans-Peter Burghof – aber anders, als sich die Krisenmanager das vorstellen.

«Der Lohn für die Finanzspezialisten, die man bräuchte, geht bis zu einer halben Million Euro»: Finanzzentrum von Frankfurt.
«Der Lohn für die Finanzspezialisten, die man bräuchte, geht bis zu einer halben Million Euro»: Finanzzentrum von Frankfurt.
Keystone
«Die EZB hat schon jetzt genügend Interessenskonflikte»: Bankenprofessor Hans-Peter Burghof sieht die EZB nicht als geeignete Regulierungsbehörde an.
«Die EZB hat schon jetzt genügend Interessenskonflikte»: Bankenprofessor Hans-Peter Burghof sieht die EZB nicht als geeignete Regulierungsbehörde an.
Keystone
«Das einzig Richtige wäre gewesen, die Banken gleich zu verstaatlichen»: Frankreichs Crédit Agricole will Tochter Emporiki loswerden.
«Das einzig Richtige wäre gewesen, die Banken gleich zu verstaatlichen»: Frankreichs Crédit Agricole will Tochter Emporiki loswerden.
Keystone
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Herr Burghof, Europa will eine Bankenunion schaffen. Eine gute Idee? An sich schon. Aber die Bankenunion ist kein Allheilmittel zur Lösung der Staatsschuldenkrise. Schlimmer noch: So, wie die Bankenunion angedacht ist, trägt sie nicht einmal zur Stabilisierung des Bankensystems bei. Sondern sie dient den Krisenländern vor allem dabei, zusätzliche Ressourcen für den Teufelskreis der Staatsfinanzierung zu mobilisieren.

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