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Geld vom Staat statt vom Chef

Tieflöhne bedeuten, dass die Sozialhilfe in manchen Fällen einspringen muss. Gälte ein Mindestlohn von 4000 Franken, würde der Staat um über 100 Millionen Franken entlastet, hat ein Ökonom berechnet.

Würde von einem Ja zur Mindestlohn-Initiative profitieren: Eine Coiffeuse bei der Arbeit.
Würde von einem Ja zur Mindestlohn-Initiative profitieren: Eine Coiffeuse bei der Arbeit.
Keystone

Um über 100 Millionen Franken würde die Sozialhilfe jedes Jahr entlastet, wären die Arbeitgeber heute verpflichtet, einen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde zu bezahlen. Diese Summe hat Beat Baumann berechnet, früherer Professor an der Hochschule Luzern und heute Ökonom bei der Gewerkschaft Unia. Angestellte, die zwar arbeiten, aber dennoch nicht genug Geld verdienen, um sich und ihre Familie durchzubringen, müssten um diesen Betrag weniger staatliche Hilfe beanspruchen.

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