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Euro so billig wie nie

Der Euro sank in der Nacht auf heute gegenüber dem Franken phasenweise unter die Marke von 1,15. Gleichzeitig überbot der Goldpreis mit 1587 Dollar den Höchststand von gestern.

Der Euro hat in der Nacht auf heute neue Tiefstände sowohl zum Schweizer Franken , als auch zum US-Dollar erreicht. Im asiatischen Handel sank die Währung gegenüber dem Franken phasenweise unter die Marke von 1,15 und notierte auf einem Tief von 1,1489 Franken.

Bis zum Übergang vom asiatisch geprägten ins europäische Geschäft erholte sich die europäische Gemeinschaftswährung jedoch wieder und gegen 9.30 Uhr kostet ein Euro 1,1569 Franken.

Sicherer Anlagehafen

Der Greenback verbilligte sich derweil bis auf 0,8084 Franken. Bis zum Berichtszeitpunkt hat sich das Dollar/Franken-Paar wieder markant auf 0,8146 erholt.

Der Schweizer Franken ist der sichere Anlagehafen schlechthin, sagten Marktbeobachter mit Blick auf die zugespitzte Eurokrise. Ein Glaubwürdigkeitsproblem hat auch der US-Dollar, solange das politische Patt im Kongress die Anhebung der gesetzlichen Schuldenobergrenze verhindert und damit eine Staatspleite der USA riskiert wird.

Rekordjagd des Goldpreises

Der Goldpreis hat seine Rekordjagd am Donnerstag fortgesetzt. In der Spitze stieg der Preis für eine Feinunze (etwa 31 Gramm) auf 1589,56 US-Dollar. Damit wurde der Höchststand vom Vortag bei gut 1587 Dollar leicht übertroffen.

Auf Euro-Basis lag Gold mit rund 1118 Euro jedoch klar unter seinem Rekord vom Vortag bei rund 1125 Euro. Hauptgrund für die Rekordjagd bei Gold ist die grosse Verunsicherung der Anleger. Ausschlaggebend sind die Schuldenkrise in Europa und die zusehends unter Druck stehende Bonität der USA.

SDA/kpn

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