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«Es brauchte nur noch wenig, um diese Mini-Panik auszulösen»

Nach dem Absturz vom Freitag befindet sich der Goldpreis heute im freien Fall. ZKB-Ökonom Jörn Spillmann über die Gründe, Auswirkungen auf die SNB und die nächste Unterstützungslinie.

Der Goldpreis schmilzt derzeit wie Eis an der Sonne: Goldschmelze in Kirgistan. (Archivbild)
Der Goldpreis schmilzt derzeit wie Eis an der Sonne: Goldschmelze in Kirgistan. (Archivbild)
Reuters
Die SNB muss durch den Preisverfall Buchverluste hinnehmen: Goldbestände in den Safes der Schweizerischen Nationalbank.
Die SNB muss durch den Preisverfall Buchverluste hinnehmen: Goldbestände in den Safes der Schweizerischen Nationalbank.
Keystone
China hat noch immer einen grossen Gold-Bedarf: Chinesische Händler immitieren den Gold-Handel, als er noch manuell geführt wurde. (Archivbild, 14. Februar 2013)
China hat noch immer einen grossen Gold-Bedarf: Chinesische Händler immitieren den Gold-Handel, als er noch manuell geführt wurde. (Archivbild, 14. Februar 2013)
Reuters
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Herr Spillmann, nach dem Absturz vom letzten Freitag findet der Goldpreis auch heute keine Boden. Was ist los? Die Spekulationen von letzter Woche, die zypriotische Nationalbank könnte zur Linderung der Staatsschuldenkrise Gold aus ihren Beständen verkaufen, wirken sich negativ auf den Markt aus.

Kann dieses kleine Land mit dem wenigen Gold wirklich den Markt bewegen? Wir sprechen von Goldbeständen im Wert von rund 400 Millionen Dollar. Natürlich bewegt das den Markt nur marginal. Entscheidend ist die Signalwirkung: Wenn die Zyprioten das machen, käme es auch für Spanien und Italien infrage. Da sprechen wir dann sofort von grösseren Beständen, welche den Markt sehr wohl bewegen können (siehe Box link, Anm. der Redaktion).

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