Zum Hauptinhalt springen

Entlassungswelle rollt auf die Schweiz zu

Credit Suisse, Manor, regionale Gewerbler – überall im Land beginnen die Firmen, Stellen abzubauen. Die Wirtschaftskrise erreicht den Schweizer Arbeitsmarkt.

Von allen Seiten sickern sie jetzt durch, die Nachrichten vom Stellenabbau. Seit Wochen verkünden die Industriefirmen, dass sie Stellen streichen: Der Lausanner Verschlüsselungsspezialist Kudelski baut 270 von 3000 Stellen ab, davon ein Drittel in der Schweiz. Der Pfäffiker Kabelhersteller Huber und Suhner, der Wetziker Ventilbauer Eugen Seitz und der Liftbauer Schindler streichen Stellen. Und auch im Detailhandel bröckelt es. Manor baut landesweit ab, Migros und Coop vor allem in Grenzgebieten.

Der kalte Wind der Wirtschaftskrise erreicht den Schweizer Arbeitsmarkt. «Wir müssen damit rechnen, dass die Anzahl der Beschäftigten in den nächsten Monaten sinken wird», sagt Jan-Egbert Sturm von der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich. Die Arbeitslosenquote dürfte mit den von den Ämtern gemeldeten 2,8 Prozent im September ihren Tiefpunkt erreicht haben, sagt Sturm. Damals waren 111'344 Menschen als arbeitslos registriert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.