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Einen Energiekonflikt kann sich keine Seite leisten

Die Amerikaner verkaufen Öl aus den strategischen Reserven, und auch Russen und Europäer drohen mit den Rohstoffbeziehungen. Dabei schadet ein Streit um Öl und Gas allen Beteiligten.

Europa hat das Projekt im Zuge der Ukraine-Krise vorerst auf Eis gelegt: Die South-Stream-Pipeline soll bis 2018 fertiggestellt werden. Im Bild eine Feier zum Start der Umsetzung in der Nähe der serbischen Hauptstadt Belgrad am 24. November 2013.
Europa hat das Projekt im Zuge der Ukraine-Krise vorerst auf Eis gelegt: Die South-Stream-Pipeline soll bis 2018 fertiggestellt werden. Im Bild eine Feier zum Start der Umsetzung in der Nähe der serbischen Hauptstadt Belgrad am 24. November 2013.
Keystone
Die USA verkaufen strategische Ölreserven. Beobachter sehen einen Zusammenhang zum Ukraine-Konflikt. Im Bild das Inglewood-Ölfeld nahe Los Angeles.
Die USA verkaufen strategische Ölreserven. Beobachter sehen einen Zusammenhang zum Ukraine-Konflikt. Im Bild das Inglewood-Ölfeld nahe Los Angeles.
Keystone
Verflüssigtes Gas ermöglicht den Gashandel international. Im Bild ein Tanker des Wüstenstaats Katar.
Verflüssigtes Gas ermöglicht den Gashandel international. Im Bild ein Tanker des Wüstenstaats Katar.
Keystone
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Zum ersten Mal seit 1990 haben die USA Testverkäufe aus ihren strategischen Ölreserven angekündigt. Der Grund beim letzten Mal war der Einmarsch des Irak in Kuwait, der dann den Ersten Golfkrieg ausgelöst hat. Obwohl die US-Regierung die Testverkäufe bloss allgemein damit begründet, die Fähigkeiten des Systems für den Fall von Turbulenzen auf den Ölmärkten zu prüfen, sehen Beobachter einen direkten Zusammenhang zur Krise in der Ukraine. Als Reaktion der Ankündigung hat der Preis der Sorte WTI um rund 2.40 Dollar auf 97.66 Dollar nachgegeben.

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