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Edgar Oehler zahlt Arbonia Forster 1,8 Millionen Franken zurück

Der CEO geriet in die Kritik, weil er über Jahre Privates und Geschäftliches vermischt haben soll. Bei der Einigung, die nun erzielt wurde, handle es sich um eine Art Scheidung, sagt das Unternehmen.

Reiner Tisch bei Arbonia Forster: Der Noch-Konzernchef Edgar Oehler bezahlt dem Unternehmen unter dem Strich rund 1,8 Millionen Franken. Damit ist laut einem AFG-Sprecher kurz vor der Übergabe an einen neuen Chef alles bereinigt, was bereinigt sein muss.

Oehler geriet im Zusammenhang mit seinem angekündigten Rücktritt als CEO in Kritik, über Jahre Privates und Geschäftliches vermischt zu haben. Der Verwaltungsrat kündigte an, bis zur Amtsübergabe klare Verhältnisse schaffen zu wollen. Dies ist gemäss AFG nun der Fall.

Oehler erwirbt von der AFG Fahrzeuge

Konkret übernimmt Edgar Oehler für einen Gesamtbetrag von 1,228 Millionen Franken. Innenausbau und Einrichtungen einer in seinem Eigentum stehenden Musterwohnung zu betriebswirtschaftlichen Buchwerten und erwirbt von der AFG Fahrzeuge.

Darüber hinaus entschädigt Oehler die AFG mit einer Zahlung von 1,125 Millionen Franken als Privatanteil an verschiedenen Leistungen der AFG während seiner Amtszeit als Konzernchef.

Demgegenüber entschädigt die AFG Edgar Oehler für nicht bezogene Ferien mit 509'000 Franken, wie AFG in einer Mitteilung am Dienstagabend weiter bekannt gibt. Diese Informationen würden im Geschäftsbericht, der am 8. März an der Bilanzmedienkonferenz veröffentlicht wird, als Ereignisse nach dem Bilanzstichtag veröffentlicht werden, heisst es darin weiter.

«Es ging lediglich um eine abschliessende Bereinigung»

Weitere Angaben machte das Unternehmen nicht. Gemäss dem Unternehmenssprecher gibt es auch nicht mehr zu sagen. Es sei in den Untersuchungen des Verwaltungsrates nie um Schuld gegangen, sagte Sprecher Aloys Hirzel auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. «Es ging lediglich um eine abschliessende Bereinigung».

Es handle sich in diesem Fall ja um eine Art Scheidung - Oehler ist Hauptaktionär der AFG und bleibt nach seinem Rücktritt als Konzernchef weiterhin Verwaltungsratspräsident. Wer in Zukunft als CEO die Geschicke des Konzerns lenkt, soll ebenfalls Anfang März bekannt werden.

SDA/miw

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