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Dow Jones klettert auf Fünfjahreshoch

Beflügelt von den positiven US-Wirtschaftsdaten kletterte der Dow Jones kurzfristig auf über 14'000 Punkte. Auch die Schweizer Börse beendet die Woche im Plus.

Die US-Börsen sind nach freundlichen US-Arbeitsmarktzahlen auf den höchsten Stand seit fünf Jahren gestiegen. Zwar schuf die US-Wirtschaft im Januar etwas weniger Stellen als zuletzt. Allerdings wurden die Zahlen für November und Dezember nach oben korrigiert. «Die Revision nach oben ist erfreulich», sagte Mark Luschini, Chef-Investmentstratege bei Janney Montgomery Scott. Die Januar-Zahl deute gerade noch darauf hin, dass der Arbeitsmarkt an Fahrt gewinne. Gleichzeitig seien die Zahlen jedoch nicht so stark, dass die Notenbank Fed sich gezwungen sähe, ihre Konjunkturmassnahmen wieder zurückzufahren.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,1 Prozent höher auf 14'009 Punkten und damit auf dem höchsten Stand seit Mitte Oktober 2007. Im Handelsverlauf bewegte sich das Marktbarometer zwischen 13'860 und 14'019 Punkten.

Der breiter gefasste S&P-500 verzeichnete ein Plus von einem Prozent auf 1513 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte 1,2 Prozent auf 3179 Punkte. Im Wochenvergleich rückte der Dow um 0,8 Prozent, der S&P um 0,7 Prozent und der Nasdaq um 0,9 Prozent vor.

Exxon steigert Gewinn

Der Ölmulti Exxon Mobil steigerte seinen Gewinn im vierten Quartal um sechs Prozent. Zwar fiel die Produktion von Öl und Gas, doch die Margen im Raffineriegeschäft legten zu. Die Exxon-Papiere notierten zuletzt kaum verändert. Dagegen kam der Bericht von Konkurrent Chevron gut an. Die Anteilsscheine legten 1,2 Prozent zu.

Gefragt waren Dell-Aktien, die sich um drei Prozent verteuerten. Der schwächelnde PC-Pionier steht offenbar kurz vor der Übernahme durch seinen Gründer und Chef Michael Dell sowie den Finanzinvestor Silver Lake.

US-Konsumentenstimmung hellt sich auf

Die US-Konsumentenstimmung hellte sich zu Beginn des neuen Jahres überraschend auf. Das entsprechende Barometer stieg im Januar nach endgültigen Berechnungen auf 73,8 Punkte nach 72,9 Zählern im Dezember, wie Thomson Reuters und die Universität Michigan nach endgültigen Berechnungen mitteilten. In einer ersten Schätzung waren nur 71,3 Punkte veranschlagt worden.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 760 Millionen Aktien den Besitzer. 2304 Werte legten zu, 678 gaben nach und 96 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von zwei Milliarden Aktien 1800 im Plus, 687 im Minus und 96 unverändert.

Schweizer Börse beendet Woche im Plus

Die Schweizer Börse hat die Handelswoche mit Gewinnen beendet, nachdem in den USA stützende Konjunkturdaten veröffentlicht worden waren. Zuvor sorgte die EZB für Verunsicherung; die Notkredit-Rückzahlungen der Euroraum-Banken fielen niedriger aus als erwartet.

Aus den USA wurden die Arbeitsmarktdaten, der Einkaufsmanagerindex ISM und die Bauausgaben positiv aufgenommen. Zudem hat sich die Stimmung der Industrie in der Eurozone, in Deutschland und in der Schweiz aufgehellt.

Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,4 Prozent höher auf 7420,35 Punkten. Im Wochenvergleich ergab sich ein Minus von 0,5 Prozent. Der breite Swiss Performance Index (SPI) legte am Freitag um 0,5 Prozent auf 6824,36 Stellen zu.

Durch grössere Avancen von 1,8 Prozent fielen die Aktien der Grossbank Credit Suisse auf. Demgegenüber gewannen die UBS-Titel mit 0,6 Prozent spürbar weniger. Die Julius-Bär-Aktien stiegen um 0,8 Prozent.

SDA/kpn

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