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«Die Unabhängigkeit gilt es zu wahren»

Die Schweizer Wirtschaft leidet unter dem starken Franken: Heute berät eine Expertenrunde um Schneider-Ammann über einen Ausweg aus dem Währungskonflikt.

Wie ist mit der Frankenstärke umzugehen? Eine Expertengruppe um Johann Schneider-Ammann (Bild) diskutiert diese Frage heute in Bern.
Wie ist mit der Frankenstärke umzugehen? Eine Expertengruppe um Johann Schneider-Ammann (Bild) diskutiert diese Frage heute in Bern.

Am heutigen Freitag trifft sich in Bern auf Einladung von Bundesrat Johann Schneider-Ammann eine Expertenrunde, um die Auswirkungen der Frankenstärke auf die Schweizer Wirtschaft und speziell die exportorientierten Unternehmen zu diskutieren. Eingeladen sind Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften sowie Vertreter von Industrie, Banken und Tourismuswirtschaft.

Konkrete Beschlüsse am Gipfel werden nicht erwartet. Einzelne Verbände wie der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse hatten im Laufe der Woche aber angekündigt, am Währungsgipfel unter anderem Massnahmen zur finanziellen Entlastung der Unternehmen zu fordern.

Das Eidgenössische Volkswirtschaftdepartement von Bundesrat Schneider- Ammann hatte am Wochenende betont, die Geld- und Währungspolitik unterliege der Oberhoheit der Schweizerischen Nationalbank. «Die Unabhängigkeit gilt es zu wahren», schreibt das Eidg. Volkswirtschaftsdepartement.

Der Euro steigt

Der Euro hat am Freitag gegenüber dem Franken wieder zugelegt. Am Morgen kostete die europäische Einheitswährung 1,2925 Franken, nach 1,2866 Franken am Vorabend.

Auftrieb erhält der Eurokurs nach Einschätzung von Experten durch Äusserungen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Jean- Claude Trichet, wonach die Euro-Währungshüter einer anziehenden Inflation mit Zinserhöhungen begegnen könnten.

SDA/mrs

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