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Die Teuerung bleibt tief

Die Konsumentenpreise in der Schweiz haben sich im September kaum verändert – auch wegen des starken Frankens.

Pufferwirkung: Der starke Franken wirkt Preissteigerungen entgegen.
Pufferwirkung: Der starke Franken wirkt Preissteigerungen entgegen.
Keystone

Innert Jahresfrist betrug die Teuerung 0,3 Prozent. Bereits im August hatte sie bei 0,3 Prozent gelegen, im September des Vorjahres bei –0,9 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte. Gegenüber dem Vormonat blieb der Landesindex der Konsumentenpreise unverändert auf dem Stand von 103,4 Punkten (Dezember 2005=100) Damit hoben sich zwei Effekte auf: steigende Preise wegen anziehender Nachfrage im Zuge der kräftigen Konjunkturerholung und sinkende Preise wegen der Frankenstärke.

Trotz markant billiger gewordener Beschaffungsmöglichkeiten im Euro- und im Dollarraum, sanken die Endpreise für Importgüter innert Jahresfrist nur um 0,2 Prozent. Die Inlandgüter verteuerten sich dagegen um 0,4 Prozent. Im September blieben die meisten Preise ziemlich konstant. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke wurden gegenüber August 0,2 Prozent billiger.

Ersparnis bei späterem Ölkauf

Wer im August zuwartete und Heizöl erst im September kaufte, sparte im Schnitt 2,2 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr verteuerte sich der Energieträger aber um 18,8 Prozent. Benzin verbilligte sich gegenüber August um 0,4 Prozent, verglichen mit dem Vorjahresmonat ist es aber 1,7 Prozent teurer.

Die Preise für Erziehung und Unterricht stiegen im September um 1,0 Prozent wegen Gebührenaufschlägen für die höhere Berufsbildung und Hochschulen. Höhere Preise für Zigaretten und andere Tabakwaren führten zu einer Teuerung in der Gruppe Alkoholische Getränke und Tabak von 0,6 Prozent.

SDA/raa

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