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«Die Schweiz ist viel zu gutgläubig»

Der Schweizer Finanzplatz ist unter Druck. Noch ist nicht klar, ob das Steuerabkommen mit Deutschland Anfang 2013 in Kraft treten wird. Der Geldwäsche-Experte Andreas Frank sagt, welche Optionen bleiben.

«Die Gelder fliessen ab nach Singapur und Dubai»: Bankmitarbeiter öffnet die Türe zum Tresorraum einer Schweizer Bank.
«Die Gelder fliessen ab nach Singapur und Dubai»: Bankmitarbeiter öffnet die Türe zum Tresorraum einer Schweizer Bank.
Keystone

Herr Frank, Sie verfolgen die Gesetzgebung zu Finanzaufsicht und Geldwäschebekämpfung seit Jahren sehr eng. Welche Trends beobachten Sie?Es mag Jammern auf hohem Niveau sein, aber wir befinden uns in einem globalen Wirtschaftskrieg. Bürgerrechte werden im Namen des Kampfs gegen Terrorismus und Kriminalität überall und seit Jahren ausgehöhlt. In der Umsetzung der Massnahmen hapert es zugleich enorm. Nun kommt die Schuldenkrise dazu. Die Schweiz steht finanziell besser da, liegt aber mitten in Europa und ist durch bestimmte Fehler der Vergangenheit – etwa im Bankensektor – erpressbar geworden. Aus der Situation muss sie herauskommen.

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