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Die Schweiz als chinesischer Brückenkopf

Freier Handel über 8000 Kilometer Distanz: Was sich die Schweiz vom Vertrag mit China für Vorteile verspricht und warum sich die Weltmacht mit dem Kleinstaat inmitten von Europa einlässt.

Das war vor 10 Monaten: Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann und der chinesische Handelsminister Chen Deming unterschrieben ein weiteres Papier auf dem Weg zum Freihandelsvertrag. (9. Juli 2012)
Das war vor 10 Monaten: Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann und der chinesische Handelsminister Chen Deming unterschrieben ein weiteres Papier auf dem Weg zum Freihandelsvertrag. (9. Juli 2012)
Keystone

«Die Schweiz ist zwar klein – aber wirtschaftlich nicht ganz unbedeutend», sagt Rolf Weder. Der Basler Wirtschaftsprofessor und Aussenhandelsexperte spricht dabei aus der Optik von China, der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt. Zusammen mit der Schweiz, die in der BIP-Rangliste auf Platz zwanzig erscheint, will China künftig intensiver wirtschaftlichen Austausch betreiben: Wie der Bundesrat gestern bekannt gab, seien die entsprechenden Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen den beiden Ländern «auf technischer Ebene» beendet. Das bedeutet, dass man sich über die Eckwerte des Abkommens geeinigt hat. Bereits morgen will der Bundesrat das Dossier diskutieren; am 24. Mai soll die Öffentlichkeit informiert werden.

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