Zum Hauptinhalt springen

Die japanische Börse fängt sich

Nach dem Kursrutsch der letzten Woche: Die Aktienmärkte in Asien legen teilweise deutlich zu. Nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf die nächste Sitzung der US-Notenbank.

Es geht wieder aufwärts: Börsenhändler in Tokio. (17. Juni 2013)
Es geht wieder aufwärts: Börsenhändler in Tokio. (17. Juni 2013)
AP

Die asiatischen Aktienmärkte sind mit zum Teil kräftigen Aufschlägen in die neue Woche gestartet. Vor allem an der Tokioter Leitbörse legten der 225 Werte umfassende Nikkei und der breiter gefasste Topix um 2,73 beziehungsweise 2,68 Prozent zu. An den meisten Handelsplätzen in Asien wiesen die Zeichen nach oben.

Allerdings hielt sich der Kursanstieg wegen der bevorstehenden Sitzung der US-Notenbank Fed am Dienstag und Mittwoch in Grenzen. Die Marktteilnehmer vor Ort und in Übersee warteten die Signale des Fed über dessen künftiges Stimulierungsprogramm ab, sagte Kim Young-il von Daishin Securities in Seoul. Dort ging die Börse mit einem Minus von 0,32 Prozent aus dem Handel.

Defensive Werte gefragt

Auch der MSCI-Index der asiatisch-pazifischen Märkte ausserhalb Tokios zeigte nach oben, legte aber mit 0,5 Prozent bei weitem nicht so kräftig wie die Tokioter Börsen zu. Der Nikkei ging mit 13'033 Zählern und der Topix mit 1084 Stellen aus dem Handel.

Gefragt waren vor allem defensive Werte. So legte der Index der Lebensmittelhersteller um 2,8 Prozent zu. Japan Tobacco gewann 5 Prozent. Der Immobiliensektor, der von der Inflationspolitik der Regierung am meisten profitiert und von Jahresbeginn bis zum 22. Mai um 70 Prozent zugelegt hatte, blieb unter Druck.

In Erwartung klarer Signale vom geldpolitischen Treffen des Fed konnte sich die japanische Währung nahe an ihrem Zwei-Monats-Hoch gegenüber Euro und Dollar halten. Der Dollar kostete 94.87 Yen. Der Euro wurde bei 126.49 Yen notiert. Im Verhältnis zum Dollar lag die Gemeinschaftswährung bei 1.3331 und damit dicht an ihrem Dreieinhalb-Monats-Hoch von 1.3390, das sie am Donnerstag erreicht hatte.

SDA/mw

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch