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Der Ölpreis steigt und steigt

Die Lage im Nahen Osten und Nordafrika verunsichert die Ölmärkte. Wegen der Unruhen in Libyen haben die Ölpreise am Mittwoch weiter angezogen. Die Angst vor einer Ölknappheit wächst.

Der Unsicherheitsfaktor Libyen treibt die Preise in die Höhe: Eine Raffinerie im libyschen Mellitah.
Der Unsicherheitsfaktor Libyen treibt die Preise in die Höhe: Eine Raffinerie im libyschen Mellitah.
Keystone

Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im April kostete am frühen Nachmittag 106,83 Dollar und damit 1,05 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 37 Cent auf 95,79 Dollar.

Eine Angebotsknappheit am Ölmarkt ist gemäss Experten derzeit aber nicht zu sehen. Es sei vielmehr die Angst davor, welche den Preis zurzeit steigen lasse, hiess es.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) stieg weiter kräftig an. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Fass am Dienstag im Durchschnitt 104,01 Dollar. Das waren 3,42 Dollar mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

SDA/pbe

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