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Das zahlt der Schweizer Kunde mehr

Der Aufschlag Schweiz bleibt. Eine neue Untersuchung zeigt, wie die aktuelle Preisdifferenz bei Kleidern, Schuhen und Sportartikeln verglichen mit den Nachbarländern ausfällt.

Rabatte, aber von welchem Ausgangspreis? Ein Mann vor Schildern, die Preisreduktionen ankündigen.
Rabatte, aber von welchem Ausgangspreis? Ein Mann vor Schildern, die Preisreduktionen ankündigen.

Die vom Bund finanzierte Website Preisbarometer.ch hat einen neuen Vergleich publiziert. Die Preisdetektive knöpften sich Sportartikel, Kleider und Schuhe in Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich vor und verglichen die Preise mit denjenigen in den Schweizer Läden.

Die Stichproben fanden zwischen dem 20. April und dem 9. Mai statt und förderten teilweise erhebliche Unterschiede zutage. Und dabei ist die Mehrwertsteuer nicht berücksichtigt. Würde man die Preise um diesen Faktor bereinigen, wären die Differenzen noch höher, da die Schweiz mit 8 Prozent einen vergleichsweise tiefen Satz hat. Zum Vergleich: In Italien liegt der Normalsatz bei 22 Prozent.

Preisdifferenzen Sportartikel

177 Artikel wurden untersucht, darunter Fahrräder, Fitnessgeräte, Fussballartikel, Messgeräte, Rucksäcke, Jogging-Utensilien. Die Warenkörbe waren unterschiedlich, da keine identischen Produkte in allen Ländern vorlagen.

Preisdifferenzen Kleider

115 Produkte zogen die Tester für den Vergleich bei. Berücksichtigt wurden Artikel aus den Läden H&M, Zara, Esprit, Mango und Vero Moda. Mit Ausnahme von Mango verlangen die Anbieter in allen Nachbarländern der Schweiz identische Preise. Der kleinste Schweiz-Aufschlag wurde mit knapp 11 Prozent bei Vero Moda ermittelt. Eine Gegenüberstellung mit der letzten Untersuchung im November 2013, ebenfalls mit 115 Produkten, zeigt, dass die Preisdifferenz nominal geringfügig kleiner geworden ist. Wechselkursbereinigt hat er hingegen leicht zugenommen.

Preisdifferenzen Schuhe

Beim Vergleich der Schuhpreise wurden die Händler Bata, Zalando und 3 Suisse berücksichtigt. Insgesamt verglichen die Tester 84 Modelle – sowohl Damen-, Herren- wie auch Kinderschuhe. Für identische Modelle zahlt der Kunde in der Schweiz rund 13 Prozent mehr.

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