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«Das Onlineshopping ist nicht das Geschäft der Zukunft»

Gestern hat eine Detailhandelsstudie Staub aufgewirbelt. So wird Tante-Emma-Läden die Zukunft versprochen. Was halten Experten von den gewagten Thesen?

Man kennt sich: Eine Verkäuferin unterhält sich im Dorfladen von Lindau, Kanton Zürich, mit einer Kundin. (23. Juni 2010)
Man kennt sich: Eine Verkäuferin unterhält sich im Dorfladen von Lindau, Kanton Zürich, mit einer Kundin. (23. Juni 2010)
Steffen Schmidt, Keystone

Das Einkaufen werde in Zukunft emotionaler, besagt eine gestern veröffentlichte Studie des Gottlieb-Duttweiler-Instituts (GDI) und der Unternehmensberatungsfirma KPMG. Die enge Beziehung zwischen Kunde und Verkäufer sei eines der Zukunftspotenziale. Und dieses orten die Studienautoren in Tante-Emma-Läden. Was ist daran? Für den Luzerner Detailhandelsexperten Gotthard F. Wangler ist dies keine Überraschung. Weil in kleineren, nahegelegenen Läden mit 400 bis 700 Quadratmetern Verkaufsfläche auch grössere Einkäufe für den Alltag möglich sind, würden sie sich rechnen. «Kleinstläden mit rund 80 Quadratmetern hingegen nicht, weil dort meistens nur noch das eingekauft wird, was beim Grosseinkauf vergessen wurde – also sogenannte Ergänzungskäufe.»

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