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Das «letzte Gefecht» um den Euro

Die anhaltende Krise der Währungsunion macht klar, wie wenig die Politiker die Lage noch im Griff haben. Ein radikaler Umbruch der EU wird immer wahrscheinlicher.

Selbst ein Zerfall der Eurozone wird mittlerweile ernsthaft diskutiert: Euro-Skulptur vor der Europäischen Zentralbank EZB in Frankfurt am Main.
Selbst ein Zerfall der Eurozone wird mittlerweile ernsthaft diskutiert: Euro-Skulptur vor der Europäischen Zentralbank EZB in Frankfurt am Main.
Keystone

Die verschiedenen Krisenfiebermesser der Eurozone haben in den letzten Tagen eine leichte Verbesserung angezeigt, die auf den Kapitalmärkten gehandelten Renditen der Staatsanleihen von Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien liegen wieder tiefer als noch zu Beginn der letzten Woche. Auch der Euro hat sich wieder leicht gefangen – zumindest gegenüber dem Dollar. Doch das lag mehr an der Schwäche der US-Währung nach enttäuschenden Arbeitsmarktzahlen vom Freitag als an einer wiedererlangten Stärke der Gemeinschaftswährung.

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