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«Das grenzt an Schizophrenie»

In Bern-Belp haben sich Branchengrössen der Schweizer Luftfahrt getroffen. Fazit: Die Schweizer wollen viel fliegen, doch keiner will die Nachteile davon. Wandern die Hubs nun in den Nahen Osten ab?

Das Wachstum des Schweizer Luftverkehrs stösst langsam an seine Grenzen: Eine Swiss-Maschine startet am Flughafen Zürich. (30. Oktober 2011)
Das Wachstum des Schweizer Luftverkehrs stösst langsam an seine Grenzen: Eine Swiss-Maschine startet am Flughafen Zürich. (30. Oktober 2011)
Keystone
Ohne Umwege geht kaum etwas: Die Rahmenbedingungen für die Schweizer Luftfahrt sind eng.
Ohne Umwege geht kaum etwas: Die Rahmenbedingungen für die Schweizer Luftfahrt sind eng.
Keystone
In der Sackgasse: Die Nachfrage der Schweizer nach Flügen steigt, doch der Ausbau der Infrastruktur ist blockiert.
In der Sackgasse: Die Nachfrage der Schweizer nach Flügen steigt, doch der Ausbau der Infrastruktur ist blockiert.
Keystone
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Am 5. Schweizerischen Luftfahrtkongress vom Dienstag stellte Bundesrätin Doris Leuthard eine Studievor. In dieser erforschte das Münchner Planungsbüro Intraplan die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Luftverkehrs. So nutzen die Schweizer überdurchschnittlich oft das Verkehrsmittel Flugzeug. Mit 1,3 Flugreisen pro Kopf – also 2,6 Hin- und Rückflügen – fliegen Schweizer fast doppelt so oft wie die Deutschen und Österreicher mit rund 0,7 Flugreisen. Nur Länder, die flächenmässig grösser sind oder sich wie etwa Norwegen an Randlage befinden, haben ein ähnlich hohes Passagieraufkommen (siehe Grafiken in der Bildstrecke).

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