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Das Ende der wundersamen Geldvermehrung

Eine Volksinitiative will das Schweizer Geldsystem revolutionieren. Dank Vollgeld sollen Finanzkrisen verhindert werden und dem Staat Milliarden zufliessen.

Der Spekulation soll ein Riegel geschoben werden: Wertschriftenhändler an der Rohstoffbörse CME in Chicago.
Der Spekulation soll ein Riegel geschoben werden: Wertschriftenhändler an der Rohstoffbörse CME in Chicago.
Kiichiro Sato, Keystone

Die ganze Welt spricht von Bitcoins, in der Schweiz wird eine Vollgeldinitiative gestartet. Wie das digitale Gold will auch das Vollgeld unser Geldsystem sicher machen, aber auf diametral entgegengesetzte Art und Weise. Während die Anhänger von Bitcoins die Zentralbanken aushebeln und so eine vom Staat vollständig unabhängige Währung schaffen wollen, geschieht beim Vollgeld das Gegenteil: Die privaten Banken dürfen kein eigenes Geld – sogenanntes Giralgeld – mehr schöpfen. Nur noch von den Zentralbanken herausgegebenes Geld – beispielsweise Münzen und Banknoten – wird als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt. Aber der Reihe nach:

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